PAARE, FAMILIE, BEZIEHUNGEN

„Das Leben mit Ihr habe ich mir anders vorgestellt.“

„Es geht nicht mit Ihm, aber auch nicht ohne Ihn.“
„Ich habe ständig das Gefühl, von Ihr manipuliert zu  werden.“
„Sie mischen sich in alles ein.“
„Der muss das doch sehen.“

Menschen entwickeln sich unterschiedlich, haben unrealistische Erwartungen, haben nicht gelernt, gewaltfrei oder für den anderen verständlich zu kommunizieren. Das Loslassen fällt manchmal schwer. Die Abhängigkeiten sind oft unklar. Grenzen werden überschritten.

Beziehungen sind individuell und komplex und doch sind manche Muster so häufig, dass es diese nur zu erkennen gilt.

Liebe und eine stabile, verlässliche Partnerschaft ist das was sich nahezu jeder Mensch wünscht. Der Mensch
lebt seit vielen Jahrtausenden vorwiegend im Rudel und ist somit ein soziales Wesen. Einsamkeit kann oft mehr Schmerz als körperliche Krankheit bedeuten. Darum ist der Versuch, eine Beziehung zu retten, wiederzubeleben, wieder zu harmonisieren eine wunderbare Idee, bei der ich Ihnen gerne helfen möchte.

STRESS UND BURNOUT

Zu Anfang ist der verstärkte Einsatz für den Beruf noch durch einfachen Ehrgeiz getrieben, die daraus resultierende Anerkennung, die Erfolge, motivieren zu mehr Leistung. Das soziale Umfeld, die sonstigen Bedürfnisse, werden mit der Zeit nicht nur vernachlässigt, sondern auch nicht mehr als Grundbedürfnisse  wahrgenommen, psychologisch gesehen verdrängt. Alles andere rückt in der Wertigkeit weiter nach hinten.

Im weiteren Verlauf können sich Schlafstörungen, Gereiztheit, Aktionismus, steigender Beruhigungsmittelkonsum (auch Alkohol und Zigaretten), immer wiederkehrende entzündliche Erkrankungen, Infekte oder Kopfschmerz einstellen.

In späteren Stadien funktionieren die Menschen nur noch, können sich nicht mehr freuen, sind labil und lustlos
und irgendwann ist nur noch Leere im Kopf. Angsterkrankungen, Depressionen bis zur völligen Erschöpfung können die Endphasen des Burnout begleiten.

Körperliche Schäden können schon lange bevor der Belastete dies merkt entstehen. Chronische Schäden und Langzeitfolgen kommen u. a. durch das dauerhaft ausgeschüttete Kortisol. Es schädigt mit der Zeit die Gehirnzellen, Teile des Gehirns (der Hippocampus) schrumpft, das Nervenwachstum wird gehemmt und bereits vorhandene Nervenverbindungen nehmen ab.  Verdauungsbeschwerden, Magenentzündungen, chronischeb Schmerzen, Diabetes, Neurodermitis, Haarausfall, Libidostörungen, Unfruchtbarkeit, geschwächtes Immunsystem oder Allergien können Folge von Stress sein. Erhöhter Blutdruck schädigt die Gefäße, Gefäßverschlüsse mit Gerinnselbildung (Herzinfarkt, Schlaganfall) sind die dramatischsten Folgen von Stress.

Wenn Sie Ihr Stresslevel einschätzen möchten, können Sie bei uns einen Test machen und Ihre Stressfaktoren ermitteln lassen. Oft liegen die Ursachen nicht nur in dem gedachten Gebiet.

ORIENTIERUNGSGESPRÄCH

Bei psychosomatischer Diagnose durch den Allgemeinarzt, wenn keine körperlichen Ursachen für Ihr Problem gefunden werden (siehe auch „Körperliche Symptome“) und wenn Ihnen empfohlen wird einen Therapeuten aufzusuchen. Oder wenn Sie Angehöriger eines Menschen mit derlei Problemen sind.

In diesen Fällen müssen Sie selbst aktiv werden. Sich eine Übersicht zu verschaffen ist nicht immer ganz einfach. Schon in den gelben Seiten gibt es viele verschiedene Rubriken: Psychiater, Psychologen, Psychologische Psychotherapeuten, Psychologische Berater, Heilpraktiker für Psychotherapie, Psychosomatische Medizin. Und dann noch die ganzen fachlichen Spezialisierungen wie Hypnose-Therapie, Kognitive Verhaltenstherapie, Systemische Therapie etc.

Wie kann man sich hier zurechtfinden? Welcher dieser Anbieter ist der Richtige für mein Problem, wer kann mit
der gesetzlichen Kasse abrechnen und wer nicht? Welche Vor- und Nachteile hat das Abrechnen außer dem finanziellen Aspekt? Welche Therapieform eignet sich für mein Problem und welche nicht? Wie lange dauert welche Form bzw. wie lange dauert normalerweise eine Therapie?

Sofern Sie sich nicht selbst über all diese Fragen informieren möchten, bzw. das lieber kompakt und vor allem schnell abklären möchten, biete ich hierzu ein Orientierungsgespräch an. Sie sind danach zu nichts verpflichtet. Die Entscheidung zu einer Therapie und die Wahl bei wem liegt nach wie vor bei Ihnen.

Ablauf und Kosten

Das Gespräch beinhaltet eine kurze Anamnese zur ersten Klärung Ihres Problems und eine vorläufige Diagnose auf Basis der Anamnese bzw. mehrere Möglichkeiten hierzu. Weiterhin eine Aufklärung zu obigen Fragen und eine Empfehlung in Bezug auf Therapieformen und mögliche Anbieter. Dieses Gespräch kann unterschiedlich lange dauern, da dies vom Umfang des Anamnesegespräches und von der jeweils persönlichen Vorgeschichte abhängig ist. Bereits vorhandene Befunde und Diagnosen von Allgemeinärzten, Fachärzten oder Therapeuten können hierbei hilfreich sein bzw.  verkürzend wirken.

Zur ersten Orientierung werden ca. zwei Sitzungseinheiten nötig sein.